Lamana Cusi – leichtes Alpaka-Garn mit weichem Halo
Lamana Cusi ist ein feines, gebürstetes Garn aus 100 % Alpaka, das natürliche Wärme mit außergewöhnlicher Leichtigkeit verbindet. Seine charakteristische flauschige Oberfläche legt sich wie ein zarter Schleier um die Maschen und verleiht selbst schlichtem glatt rechten Gestrick eine lebendige, edle Tiefe.
LAMANA beschreibt Cusi als besonders leichtes und flauschiges Alpaka-Garn. Ein 50-Gramm-Knäuel bietet rund 225 Meter Lauflänge. Die empfohlene Nadelstärke liegt bei 3–4 mm, die Richtmaschenprobe bei 22 Maschen und 30 Reihen auf 10 × 10 cm.
Die gebürstete Garnstruktur sorgt dafür, dass Cusi im fertigen Strickstück optisch voller wirkt, als es seine feine Lauflänge zunächst vermuten lässt. Zwischen den Maschen entsteht ein luftiges Volumen, das Wärme speichert, ohne das Kleidungsstück unnötig schwer zu machen.
Gerade für das mitteleuropäische Klima ist diese Kombination besonders interessant: Ein Pullover oder eine Strickjacke aus Cusi kann im Winter angenehm wärmen und gleichzeitig leicht genug für Übergangszeiten, kühlere Frühlingsabende oder das Layering unter einem Mantel bleiben.
Die verwendete Alpakafaser stammt aus Peru. LAMANA bezieht sein Alpaka vollständig aus Peru, wo die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum im Hochland der Anden gehalten werden. Die Garne des Herstellers werden in traditionellen, inhabergeführten Betrieben in Peru und Italien gefertigt.
Warme Leichtigkeit für Pullover, Cardigans und Tücher
Eine der besonderen Qualitäten von Lamana Cusi ist das Verhältnis von Wärme zu Gewicht.
Die feinen, gebürsteten Alpakafasern schließen Luft ein und erzeugen dadurch eine isolierende Struktur. So entstehen Kleidungsstücke, die behaglich und warm wirken, ohne die Schwere eines sehr dicken Wollgarns mitzubringen.
Cusi eignet sich besonders gut für:
- Pullover
- Cardigans
- leichte Strickjacken
- längere Jacken und Mäntel
- Tücher
- Schals
- Westen
- Mützen und Stirnbänder
- leichte Layering-Modelle
- Kombinationen mit einem zweiten Garn.
LAMANA selbst nennt größere, gemütliche Jacken und moderne Strickmodelle im Vintage-Stil als typische Einsatzbereiche.
Als allgemeine Orientierung gibt der Hersteller für einen Damenpullover in Größe M etwa 250 Gramm an. Das entspricht ungefähr fünf Knäueln. Der tatsächliche Verbrauch hängt jedoch immer von Größe, Länge, Schnitt, Maschenprobe und Muster ab.
Durch seinen weichen Fall eignet sich Cusi besonders gut für moderne, entspannte Silhouetten. Oversize-Pullover, offene Cardigans und lockere Jacken profitieren davon, dass das Material nicht steif wirkt, sondern natürlich fällt.
Gebürstete Oberfläche für einen feinen, flauschigen Look
Das charakteristische Merkmal von Cusi ist seine gebürstete Struktur.
Feine Alpakafasern stehen leicht von der eigentlichen Garnbasis ab und bilden einen weichen Halo um die Maschen. Dadurch wirkt die Oberfläche voller, wärmer und weicher als bei einem glatten Garn mit vergleichbarer Lauflänge.
Besonders schön kommt diese Eigenschaft bei einfachen Strukturen zur Geltung.
Glatt rechts, Rippenmuster und zurückhaltende Strukturmuster lassen dem Garn genügend Raum, seine eigene Textur zu zeigen. Selbst sehr schlicht konstruierte Kleidungsstücke erhalten dadurch eine hochwertige, textile Tiefe.
Komplexe und sehr kleinteilige Muster werden durch den Halo etwas weicher gezeichnet. Wer eine extrem scharfe Maschendefinition für filigrane Zöpfe oder winzige Strukturmuster sucht, ist mit einem glatten Garn möglicherweise besser beraten.
Größere Zöpfe, klare Reliefstrukturen und offene Lochmuster können dagegen sehr reizvoll wirken, weil Cusi ihnen eine weichere und atmosphärischere Optik verleiht.
Lamana Cusi ein-, zwei- oder mehrfädig verarbeiten
Cusi lässt sich klassisch einfädig mit den empfohlenen 3–4-mm-Nadeln verarbeiten.
Eine der interessantesten Eigenschaften des Garns ist jedoch seine Vielseitigkeit bei unterschiedlichen Fadenkombinationen.
LAMANA verwendet Cusi selbst auch zweifädig.
Bei einem offiziellen Stirnband werden zwei Fäden Cusi zusammen mit 6-mm-Nadeln verarbeitet. Die Maschenprobe liegt dort bei 18 Maschen und 24 Reihen auf 10 cm. Auch längere Kleidungsstücke werden in offiziellen LAMANA-Anleitungen zweifädig gearbeitet.
Durch zwei Cusi-Fäden entsteht ein volleres, wärmeres Material, das den leichten Charakter der Alpakafaser weitgehend bewahrt.
Genauso interessant ist die Kombination mit einem anderen Garn.
LAMANA verwendet Cusi beispielsweise zusammen mit:
- Modena
- Shetland
- Piura
- weiteren feinen Woll- und Naturfasergarnen.
In einem offiziellen Modell wird beispielsweise je ein Faden Cusi und Modena zusammen mit 4,5-mm-Nadeln verarbeitet.
Ein Beilaufgarn aus Cusi kann einem glatteren Garn zusätzliche Wärme, einen weicheren Halo und mehr optisches Volumen verleihen.
Farbvielfalt für zeitlose Strickprojekte
Die Farbpalette von Lamana Cusi verbindet dezente Natur- und Grautöne mit sorgfältig ausgewählten Akzentfarben.
Zum aktuellen Sortiment gehören unter anderem:
Natur, Silbergrau, Anthrazit, Schwarz, Seidengrau, Maronenbraun, Kupfer, Curry, Bordeaux, Pfirsich, Taubenblau, Pastellblau, Jeans, Basaltblau, Marineblau, Perlgrau, Rosenquarz, Altrosa, Malve, Flieder, Pflaume, Karibikblau und Petrol.
Damit eignet sich Cusi sowohl für eine zurückhaltende, minimalistische Garderobe als auch für farbintensivere Einzelstücke.
Besonders reizvoll ist die Kombination verschiedener LAMANA-Qualitäten in ähnlichen Farbtönen. Wird Cusi zusammen mit einem glatten Basisgarn in derselben oder einer verwandten Farbe verstrickt, entsteht eine vielschichtige Oberfläche mit feinen Farbnuancen.
Kontrastierende Farbtöne erzeugen dagegen eine stärker melierte Wirkung.
Unser LAMANA-Sortiment wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt, abhängig von Verfügbarkeit, neuen Farben und aktuellen Kollektionen.
Natürlicher Fall und typische Eigenschaften von Alpaka
Alpaka unterscheidet sich in seinem Verhalten deutlich von vielen klassischen Schurwollqualitäten.
Die Faser ist warm, weich und fließend, besitzt jedoch normalerweise weniger natürliche Rücksprungkraft als stark gekräuselte Wolle.
Das bedeutet, dass ein Alpaka-Strickstück einen besonders schönen Fall entwickeln kann, bei langen oder sehr schweren Kleidungsstücken aber auch stärker nachgeben kann.
Bei Cusi wird dieser Effekt durch das geringe Eigengewicht des Garns deutlich reduziert. Trotzdem spielen Schnitt, Maschenprobe und Verarbeitung eine wichtige Rolle.
Eine gewaschene Maschenprobe ist deshalb besonders empfehlenswert.
Sie zeigt nicht nur, ob die Maschenzahl stimmt, sondern auch:
- wie stark sich das Gestrick entspannt,
- wie sich der Halo entwickelt,
- wie weich das Material nach der Wäsche wirkt,
- und wie sich der Fall verändert.
Die fertige Maschenprobe sollte nach dem Waschen liegend getrocknet und erst vollständig trocken vermessen werden.
So lässt sich das Verhalten des späteren Kleidungsstücks wesentlich zuverlässiger einschätzen.
Mit der richtigen Pflege kann Lamana Cusi zu einem langlebigen Bestandteil einer zeitlosen Strickgarderobe werden – natürlich, leicht, warm und vielseitig kombinierbar.
Entdecke Lamana Cusi für federleichte Alpaka-Wärme, einen weichen Halo und zeitlose Strickprojekte mit natürlicher Eleganz.
Produktdetails
- Hersteller: LAMANA
- Produkt: Cusi
- Material: 100 % Alpaka
- Herkunft der Alpakafaser: Peru
- Produktion: LAMANA-Garne werden in traditionellen Betrieben in Peru und Italien gefertigt; Alpaka stammt vollständig aus Peru
- Zertifizierung: OEKO-TEX® STANDARD 100
- Garntyp: gebürstetes, flauschiges Alpaka-Garn
- Garnstärke: Fingering / feines Garn
- Gewicht: 50 g
- Lauflänge: ca. 225 m / 50 g
- Empfohlene Nadelstärke: 3–4 mm
- Maschenprobe: 22 M × 30 R = 10 × 10 cm
- Ungefährer Verbrauch für einen Damenpullover Größe M: ca. 250 g
- Besondere Eigenschaften: sehr leicht, flauschig, warm, luftig und weich fallend
- Geeignet für: Pullover, Cardigans, Jacken, Tücher, Schals, Westen und Accessoires
- Verarbeitung: einfädig, zweifädig oder zusammen mit einem anderen Garn
Wasch- und Pflegehinweise
Alpaka-Strickwaren müssen in der Regel nicht nach jedem Tragen gewaschen werden. Häufig reicht es aus, das Kleidungsstück an einem trockenen, schattigen Ort auszulüften.
Dadurch wird die Faser geschont, die Lebensdauer des Kleidungsstücks verlängert und gleichzeitig Wasser und Energie eingespart.
Für Lamana Cusi empfehlen wir eine besonders schonende Pflege:
- Bei Bedarf im kalten Wollwaschprogramm waschen.
- Alternativ vorsichtig per Hand waschen.
- Ein mildes, neutrales Wollwaschmittel sparsam verwenden.
- Keine aggressiven enzymhaltigen Waschmittel benutzen.
- Auf Weichspüler verzichten.
- Nicht bleichen.
- Das Kleidungsstück nicht stark reiben oder kneten.
- Nasse Strickstücke niemals auswringen.
- Beim Herausheben das gesamte Kleidungsstück unterstützen, damit es sich nicht verzieht.
- Überschüssiges Wasser vorsichtig ausdrücken.
- Bei Bedarf das Kleidungsstück in ein Handtuch rollen, um zusätzliche Feuchtigkeit aufzunehmen.
- Anschließend in Form legen.
- Liegend trocknen.
- Nicht im Wäschetrockner trocknen.
- Direkte starke Sonneneinstrahlung vermeiden.
- Falls Bügeln erforderlich ist, nur bei niedriger Temperatur und ohne den flauschigen Flor stark zusammenzudrücken.
- Lange oder schwere Strickstücke vorzugsweise liegend lagern.
Weniger häufiges Waschen und regelmäßiges Lüften sind sowohl für die Naturfaser als auch für die Umwelt die schonendere Wahl.
Häufig gestellte Fragen zu Lamana Cusi
Ist Lamana Cusi Baby Alpaka?
LAMANA gibt die aktuelle Zusammensetzung von Cusi als 100 % Alpaka an und bezeichnet das Garn nicht als Baby Alpaka.
Das ist wichtig, weil LAMANA bei anderen Garnqualitäten die Bezeichnung Baby Alpaka ausdrücklich verwendet, wenn sie zutrifft.
Cusi sollte daher korrekt als 100 % Alpaka und nicht als Baby-Alpaka-Garn beschrieben werden.
Wie weich ist Lamana Cusi?
Cusi besitzt aufgrund seiner gebürsteten Oberfläche einen deutlich weichen und flauschigen Griff.
In deutschen Kundenbewertungen wird das Garn unter anderem wegen seiner Qualität und seiner angenehm flauschigen Struktur positiv beurteilt. Einige Strickerinnen und Stricker sehen es außerdem als interessante Alternative zu klassischen Mohairgarnen.
Das individuelle Empfinden auf der Haut kann jedoch unterschiedlich sein.
Wer sehr empfindlich auf Naturfasern reagiert, sollte eine Maschenprobe einige Zeit direkt am Hals oder Handgelenk tragen, bevor ein größerer Pullover oder Schal begonnen wird.
Kann Lamana Cusi als Alternative zu Mohair verwendet werden?
Für viele Projekte ja.
Cusi besteht aus 100 % Alpaka und enthält kein Mohair, erzeugt durch seine gebürstete Struktur aber ebenfalls einen feinen, flauschigen Halo.
Gerade in deutschen Strickbewertungen wird Cusi ausdrücklich als interessante Alternative zu Mohairgarnen beschrieben.
Technisch sind die Fasern jedoch nicht identisch.
Alpaka besitzt einen anderen Fall und weniger natürliche Elastizität als viele Mohair-Seide-Mischungen. Beim Austausch eines Garns sollte deshalb immer die Maschenprobe des fertigen Gestricks überprüft werden.
Welche Garnstärke hat Lamana Cusi?
Cusi wird als feines beziehungsweise Fingering-Garn eingeordnet.
Mit 225 Metern auf 50 Gramm liegt es von der Lauflänge her in diesem Bereich.
Durch die gebürstete Oberfläche wirkt das fertige Gestrick allerdings deutlich voluminöser als ein glattes Garn derselben Gewichtsklasse.
Bei Garnalternativen sollte daher die gewünschte Maschenprobe wichtiger sein als die reine Garnstärkenbezeichnung.
Fusselt Lamana Cusi?
Bei gebürsteten Naturfasergarnen können sich besonders zu Beginn einzelne lose Fasern lösen.
Der charakteristische Halo entsteht gerade dadurch, dass feine Alpakafasern aus der Garnoberfläche herausstehen.
Eine geringe anfängliche Faserabgabe ist deshalb nicht automatisch ein Qualitätsmangel.
Starke Reibung sollte dennoch vermieden werden, da sie bei allen flauschigen Garnen den Flor stärker beansprucht.
Lässt sich Lamana Cusi gut aufribbeln?
Das Aufribbeln kann etwas anspruchsvoller sein als bei einem glatten Garn.
Die feinen Fasern benachbarter Maschen können sich ineinander verhaken.
Deshalb sollte langsam und kontrolliert Masche für Masche aufgetrennt werden, statt kräftig am Faden zu ziehen.
Wenn einzelne Fasern zusammenhaften, können sie vorsichtig mit den Fingern oder einer stumpfen Nadel gelöst werden.
Bei komplizierten Mustern lohnt es sich deshalb besonders, Maschenzahl und Musterverlauf regelmäßig zu kontrollieren.
Dehnt sich Lamana Cusi nach dem Waschen?
Alpaka besitzt grundsätzlich weniger Rücksprungkraft als viele Wollqualitäten.
Ein langes oder schweres Strickstück kann sich deshalb mit der Zeit etwas entspannen.
Cusi hat jedoch den Vorteil eines sehr niedrigen Eigengewichts, wodurch dieser Effekt weniger ausgeprägt sein kann als bei schweren Alpaka-Garnen.
Eine gewaschene Maschenprobe ist trotzdem wichtig.
Sie sollte vollständig trocknen und erst danach gemessen werden.
Sollte ich bei Lamana Cusi eine Maschenprobe stricken?
Ja, unbedingt.
Bei Cusi hilft eine Maschenprobe dabei, gleich mehrere wichtige Eigenschaften zu beurteilen:
- Maschenzahl
- Reihenanzahl
- Fall
- Flauschigkeit
- Maschendefinition
- Hautgefühl
- Veränderung nach der Wäsche.
Besonders wichtig ist die Probe, wenn das Garn zweifädig oder zusammen mit einer anderen Garnqualität verarbeitet wird.
Welche Nadelstärke wird für Lamana Cusi empfohlen?
Die reguläre Herstellerempfehlung liegt bei 3–4 mm.
Die Richtmaschenprobe beträgt 22 Maschen und 30 Reihen auf 10 × 10 cm.
LAMANA verwendet Cusi in eigenen Modellen jedoch auch mit deutlich größeren Nadeln.
Ein offizielles zweifädiges Stirnband wird beispielsweise mit 6-mm-Nadeln gearbeitet.
Die richtige Nadelstärke hängt daher letztlich immer davon ab, welche Maschenprobe und welche Stoffstruktur für das jeweilige Projekt gewünscht sind.
Kann Lamana Cusi zweifädig gestrickt werden?
Ja.
LAMANA verwendet Cusi selbst in mehreren Anleitungen mit zwei Fäden gleichzeitig.
Dadurch entsteht ein dichteres und volleres Gestrick, das dennoch vergleichsweise leicht bleibt.
Zweifädiges Cusi eignet sich beispielsweise für:
- Mützen
- Stirnbänder
- Westen
- Cardigans
- warme Pullover
- leichte Mäntel.
Kann ich Lamana Cusi mit einem anderen Garn kombinieren?
Ja. Das gehört zu den interessantesten Einsatzmöglichkeiten von Cusi.
LAMANA kombiniert das Garn in eigenen Designs unter anderem mit Modena und Shetland sowie weiteren feinen Garnqualitäten.
In einem LAMANA-Pullover wird beispielsweise jeweils ein Faden Cusi und ein Faden Modena zusammen mit 4,5-mm-Nadeln verarbeitet.
Cusi kann einem glatteren Garn:
- zusätzliche Wärme
- einen weicheren Halo
- mehr Volumen
- eine lebendigere Oberfläche
- und subtilere Farbtiefe verleihen.
Welche Wirkung entsteht, wenn Cusi als Beilaufgarn verwendet wird?
Mit einem glatten Basisgarn kombiniert verändert Cusi die Optik des gesamten Gestricks.
Die feinen Alpakafasern legen sich über die Maschen des Basisgarns und machen die Oberfläche weicher und diffuser.
Ton-in-Ton-Kombinationen wirken ruhig und harmonisch.
Ähnliche, aber nicht identische Farbtöne erzeugen eine dezente Melange.
Stärkere Kontraste können ein deutlich lebhafteres Farbbild erzeugen.
Eignet sich Cusi für Zopfmuster?
Ja, allerdings verändert der Halo die Maschendefinition.
Größere Zöpfe und klare Reliefmuster können sehr schön wirken, weil die flauschige Oberfläche zusätzliche Tiefe schafft.
Sehr kleine oder filigrane Zopfdetails werden dagegen etwas weicher dargestellt.
Wer extrem scharf definierte Strukturen bevorzugt, sollte ein glatteres Garn wählen.
Kann man Lamana Cusi für Lochmuster verwenden?
Ja.
LAMANA verwendet Cusi auch in offenen und dekorativen Strukturen.
Durch den weichen Halo werden Lochmuster weniger grafisch und wirken dafür besonders luftig und organisch.
Das kann bei Tüchern, leichten Pullovern und größeren Schals sehr reizvoll sein.
Cusi ist außerdem vielseitig genug zum Häkeln: In einer offiziellen LAMANA-Anleitung wird ein großes Dreieckstuch im Lochmuster mit einer 8-mm-Häkelnadel gearbeitet.
Ist Lamana Cusi auch zum Häkeln geeignet?
Ja.
Obwohl Cusi häufig zum Stricken eingesetzt wird, gibt es auch offizielle LAMANA-Häkelanleitungen.
Ein großes Dreieckstuch wird beispielsweise mit Cusi in einem muschelförmigen Lochmuster und einer 8-mm-Häkelnadel gearbeitet.
Die weiche Oberfläche eignet sich besonders gut für luftige Tücher und Accessoires, bei denen der Halo ein Teil des Designs sein darf.
Wie viel Lamana Cusi benötige ich für einen Pullover?
LAMANA nennt als allgemeine Orientierung etwa 250 Gramm für einen Damenpullover in Größe M (38–40).
Das entspricht ungefähr fünf 50-Gramm-Knäueln.
Der tatsächliche Verbrauch hängt jedoch von mehreren Faktoren ab:
- Größe
- Länge
- Ärmellänge
- gewünschte Weite
- Maschenprobe
- Muster
- ein- oder zweifädige Verarbeitung
- Kombination mit einem zweiten Garn.
Bei einem konkreten Modell sollte deshalb immer die Garnmenge der jeweiligen Anleitung verwendet werden.
Reichen fünf Knäuel immer für einen Pullover in Größe M?
Nein.
Die 250-Gramm-Angabe des Herstellers ist nur eine allgemeine Orientierung.
Ein längerer Pullover, ein Oversize-Modell oder ein dichtes Strukturmuster kann deutlich mehr Garn benötigen.
Auch LAMANA-Modelle zeigen, dass der Verbrauch je nach Konstruktion stark variiert.
Sollte ich die komplette Garnmenge für ein Projekt auf einmal kaufen?
Wenn möglich, ja.
Zwischen verschiedenen Färbepartien können bei gefärbten Naturfasergarnen leichte Farbabweichungen entstehen.
Für Pullover, Cardigans und größere Projekte empfiehlt es sich daher, die gesamte benötigte Menge möglichst aus derselben Partie zu kaufen.
Sollten zwei Partien erforderlich sein, kann ein regelmäßiger Wechsel zwischen den Knäueln über mehrere Reihen dabei helfen, einen sichtbaren Übergang zu vermeiden.
Eignet sich Lamana Cusi besser für lockere oder körpernahe Modelle?
Sein natürlicher Fall macht Cusi besonders attraktiv für:
- lockere Pullover
- Cardigans
- Jacken
- Westen
- Tücher
- Layering-Modelle.
Körpernahe Kleidungsstücke sind ebenfalls möglich.
Da Alpaka jedoch weniger elastische Rücksprungkraft besitzt als viele Wollsorten, sollten Bündchen und sehr figurbetonte Bereiche sorgfältig geplant werden.
Ist Lamana Cusi warm genug für den Winter?
Alpakafaser ist für ihr gutes Wärmevermögen bekannt.
Durch die gebürstete Konstruktion entsteht bei Cusi zusätzlich eine luftige Struktur, die Wärme speichern kann.
Das macht das Garn hervorragend für Winterpullover, Cardigans, Tücher und wärmende Zwischenschichten geeignet.
Als äußerste Schicht bei Wind oder Nässe ersetzt ein Cusi-Strickstück jedoch natürlich keine wind- oder wasserabweisende Jacke.
Ist Lamana Cusi für Alltagskleidung geeignet?
Ja, besonders für Pullover, Cardigans, Tücher und Accessoires.
Ravelry verzeichnet derzeit mehr als 500 Projekte mit Cusi und eine durchschnittliche Garnbewertung von etwa 4,6 von 5 Punkten.
Das deutet auf eine breite und langjährige Nutzung des Garns in unterschiedlichen Projekten hin.
Für stark beanspruchte Bereiche mit sehr hoher Reibung, beispielsweise Socken, ist ein dichter gesponnenes und abriebfesteres Garn normalerweise die bessere Wahl.
Ist Cusi kratzig?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten.
Viele Anwender empfinden Cusi als angenehm weich, insbesondere aufgrund der feinen gebürsteten Oberfläche.
Andere Menschen reagieren jedoch empfindlicher auf Alpaka oder generell auf hervorstehende Naturfasern.
Empfindlichkeit ist subjektiv und hängt auch davon ab, ob das Kleidungsstück direkt am Hals getragen wird oder beispielsweise über einem Shirt.
Ein persönlicher Hauttest mit einer gewaschenen Maschenprobe ist deshalb die zuverlässigste Methode.
Was unterscheidet Cusi von einem glatten Alpakagarn?
Vor allem die gebürstete Konstruktion.
Bei einem glatten Alpakagarn sind die einzelnen Maschen normalerweise deutlicher sichtbar.
Bei Cusi stehen feine Fasern aus dem Faden heraus und bilden eine weiche Wolke um das Gestrick.
Dadurch entsteht:
- mehr optisches Volumen
- eine weichere Maschendefinition
- ein besonders luftiger Look
- zusätzliche Wärmewirkung
- eine moderne, leicht nostalgische Textur.
Genau diese Eigenschaft ist der Kern des besonderen Cusi-Charakters.
Warum wird Cusi häufig mit anderen LAMANA-Garnen kombiniert?
LAMANA entwickelt viele seiner Garne farblich und konzeptionell so, dass sie miteinander kombiniert werden können.
Cusi eignet sich dabei besonders gut als texturgebendes Garn.
Ein glattes Garn liefert Struktur und Stabilität, während Cusi einen weichen Halo und zusätzliche Wärme beisteuert.
Die Kombination ermöglicht es, die Eigenschaften zweier verschiedener Naturfasern gezielt in einem einzigen Strickstück zusammenzubringen.
Ist Lamana Cusi eine gute Wahl für eine langlebige Garderobe?
Ja, besonders wenn natürliche Materialien, zeitloses Design und vielseitige Kombinierbarkeit im Vordergrund stehen.
Die zurückhaltenden neutralen Farbtöne eignen sich hervorragend für klassische Pullover und Cardigans, während kräftigere Farben schöne Akzente setzen.
Regelmäßiges Lüften, seltenes und schonendes Waschen sowie liegende Lagerung helfen dabei, das Garn lange schön zu erhalten.
Für wen eignet sich Lamana Cusi besonders?
Cusi ist besonders interessant für Strickerinnen und Stricker, die:
- 100 % Alpaka suchen,
- kein Mohair verwenden möchten,
- ein leichtes und gleichzeitig warmes Garn bevorzugen,
- einen weichen, gebürsteten Halo mögen,
- Pullover, Cardigans und Tücher stricken,
- das Garn ein- oder zweifädig einsetzen möchten,
- ein hochwertiges Beilaufgarn suchen,
- und Wert auf natürliche Materialien sowie zeitlose Farben legen.
Besonders schön ist Cusi für Projekte, bei denen das fertige Material weich, luftig und fließend wirken darf und nicht extrem kompakt oder stark elastisch sein muss.
@Kudostu.







































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