Lamana Merida – edles Sockengarn mit Wolle und Seide
Lamana Merida ist ein hochwertiges Sockengarn für alle, die Strapazierfähigkeit mit einer besonders feinen Materialanmutung verbinden möchten. Die ausgewogene Mischung aus 50 % Wolle, 25 % Tussahseide und 25 % Polyamid vereint natürliche Wärme, einen dezenten seidigen Glanz und die Widerstandsfähigkeit, die bei häufig getragenen Socken besonders wichtig ist.
Das vierfädig gezwirnte Garn besitzt mit etwa 200 Metern auf 50 Gramm eine klassische Fingering-Stärke. Der gleichmäßig gedrehte, relativ glatte Faden sorgt für ein klares Maschenbild und lässt Strukturmuster, Rippen und Zöpfe besonders schön zur Geltung kommen. Gleichzeitig verleiht die Seide der fertigen Strickfläche eine zurückhaltende Eleganz, die Merida deutlich von vielen klassischen Sockengarnen unterscheidet.
Doch Lamana Merida ist keineswegs nur für Socken geeignet. Die Kombination aus feinen Naturfasern und verstärkendem Polyamid macht das Garn auch zu einer interessanten Wahl für leichte Pullover, Cardigans, Kinderkleidung, Handschuhe, Mützen und Tücher. Besonders dort, wo ein feines Garn gleichzeitig schön, pflegeleicht und alltagstauglich sein soll, spielt Merida seine Stärken aus.
Wolle, Tussahseide und Strapazierfähigkeit im Gleichgewicht
Die besondere Qualität von Lamana Merida entsteht aus dem Zusammenspiel dreier Fasern mit unterschiedlichen Eigenschaften.
Die Wolle bildet mit 50 % den Hauptbestandteil. Sie sorgt für natürliche Wärme, Elastizität und den angenehmen Charakter, den man von hochwertigen Wollsocken erwartet. Gerade in Deutschland und Mitteleuropa ist ein feines Wollsockengarn vielseitig einsetzbar: dünne Wollsocken passen in normale Alltagsschuhe und bieten vom Herbst bis ins Frühjahr angenehmen Komfort.
Mit einem Anteil von 25 % ist Tussahseide außergewöhnlich großzügig vertreten. Sie verleiht dem Garn seinen charakteristischen sanften Glanz und eine feinere, elegante Oberfläche. Der Effekt ist nicht auffällig glänzend, sondern zurückhaltend und hochwertig. Besonders bei glatt rechts gestrickten Flächen oder fein strukturierten Mustern lässt sich beobachten, wie das Licht auf der Oberfläche spielt.
Die restlichen 25 % Polyamid erfüllen eine bewusst praktische Funktion. Socken werden an Ferse, Ballen und Zehen ständig mechanisch beansprucht. Die Polyamidfaser verstärkt das Garn und trägt dazu bei, dass die fertigen Strickstücke ihre Form bewahren und der täglichen Beanspruchung besser standhalten.
So entsteht ein Garn, das die Ästhetik eines feinen Woll-Seiden-Garns mit den Anforderungen eines echten Sockengarns verbindet.
Von feinen Socken bis zu leichten Strickstücken
LAMANA hat Merida als Sockengarn entwickelt, doch seine Einsatzmöglichkeiten gehen deutlich darüber hinaus.
Mit einer Lauflänge von etwa 200 Metern pro 50 Gramm eignet sich das Garn hervorragend für klassische dünne Socken. Für ein Paar in den Größen 36–44 werden laut Hersteller ungefähr 100 Gramm benötigt.
Die klassische Fingering-Stärke macht Merida darüber hinaus interessant für:
- leichte Pullover
- feine Cardigans
- strapazierfähige Kinderkleidung
- Handschuhe und Pulswärmer
- Mützen
- Tücher und Schals
- strukturierte Accessoires.
Auch für Kleidung ist die Materialmischung praktisch. Die Wolle gibt Wärme und Elastizität, die Seide verleiht einen schönen Fall und Polyamid unterstützt die Haltbarkeit. Dadurch lässt sich Merida besonders gut für Kleidungsstücke einsetzen, die nicht nur gelegentlich getragen werden sollen.
Bei größeren Projekten ist eine gewaschene Maschenprobe besonders wichtig. Die vom Hersteller angegebene Maschenprobe beträgt etwa 30 Maschen und 42 Reihen auf 10 × 10 cm. Das tatsächliche Ergebnis hängt jedoch von der persönlichen Strickspannung, dem verwendeten Nadelmaterial und dem Muster ab.
Klare Maschen für Zöpfe, Rippen und Strukturmuster
Eine der charakteristischen Eigenschaften von Lamana Merida ist seine klar definierte Oberfläche.
Der vierfädig gezwirnte und relativ glatte Faden lässt einzelne Maschen deutlich erkennen. Das macht Merida besonders attraktiv für Strickprojekte, bei denen die Konstruktion des Musters sichtbar bleiben soll.
Sehr gut geeignet ist das Garn beispielsweise für:
- klassische Rippenmuster
- Zöpfe und kleine Kabel
- strukturierte Sockenmuster
- Loch- und Ajourmuster
- dekorative Bündchen
- glatt rechts gestrickte Flächen.
LAMANA verwendet Merida selbst in Sockenentwürfen mit Struktur- und Lochmustern. Die Kombination aus klarer Maschendefinition und feinem Seidenglanz verleiht solchen Mustern eine besonders ruhige und präzise Wirkung.
Für stark strukturierte Socken empfiehlt es sich, die Maschenprobe direkt im verwendeten Muster anzufertigen. Zöpfe oder Rippen können die Breite des Gestricks deutlich verändern, sodass eine glatt rechts gestrickte Probe allein nicht immer ausreicht.
Klassische Fingering-Stärke für feine Socken
Lamana Merida hat eine Lauflänge von etwa 200 Metern auf 50 Gramm und gehört damit zur klassischen Fingering-Kategorie beziehungsweise zu den feinen vierfädigen Sockengarnen.
LAMANA empfiehlt Nadeln in Stärke 2,5–3,5 mm und gibt als Richtwert eine Maschenprobe von 30 Maschen × 42 Reihen auf 10 × 10 cm an.
Für klassische Socken verwendet der Hersteller in seinen eigenen Anleitungen häufig 2,5-mm-Nadeln. Wer sehr fest strickt, kann jedoch mit einer etwas größeren Nadel ein angenehmeres Ergebnis erzielen, solange die notwendige Maschendichte erreicht wird.
Bei Socken sollte das Gestrick grundsätzlich eher kompakt als sehr locker sein. Eine dichte Struktur reduziert die Bewegung des Materials im Schuh und kann dadurch den mechanischen Abrieb verringern.
Für Tücher oder Kleidungsstücke darf das Gestrick dagegen je nach Anleitung lockerer und fließender sein.
Harmonische Farben für zeitlose Strickprojekte
Die Farbpalette von Lamana Merida verbindet klassische Neutraltöne mit warmen Naturfarben sowie fein abgestimmten Rot-, Rosa-, Blau- und Grüntönen.
Zu den aktuellen Farben gehören unter anderem Natur, Silbergrau, Schiefergrau, Anthrazit und Schwarz. Warme Nuancen wie Bordeaux, Kupfer, Curry, Muskat und Macadamia lassen sich ebenso finden wie weichere Farbtöne wie Rosenquarz, Kirschblüte, Altrosa und Lavendel.
Die Blau- und Grünpalette reicht beispielsweise von Eisblau und Jeansblau über Marineblau bis zu Salbei, Pinie, Moosgrün und Türkis.
Diese harmonisch aufgebaute Farbwelt eignet sich hervorragend für einfarbige Projekte, Streifen oder kleine Farbakzente. Dezente Töne schaffen klassische Socken und langlebige Basics, während kräftigere Farben individuelle Accessoires oder besondere Strukturmuster hervorheben.
Unser LAMANA-Sortiment wird regelmäßig entsprechend der Verfügbarkeit und der aktuellen Farbpalette ergänzt und aktualisiert.
Ein Garn für langlebige Handarbeit
Ein handgestricktes Paar Socken oder ein feiner Pullover steht für viele Stunden sorgfältiger Arbeit. Daher ist es sinnvoll, ein Garn auszuwählen, dessen Eigenschaften nicht nur beim Stricken überzeugen, sondern auch langfristig zum geplanten Einsatz passen.
Genau hier liegt die Stärke von Lamana Merida.
Die Wolle sorgt für Wärme und natürlichen Komfort. Tussahseide bringt Eleganz und einen dezenten Glanz in das Gestrick. Polyamid unterstützt die Strapazierfähigkeit und Alltagstauglichkeit.
Damit eignet sich Merida für Strickerinnen und Stricker, die ein feines, anspruchsvolles Sockengarn suchen, das zugleich vielseitig genug für andere Projekte ist. Von klassischen Alltagssocken bis zum fein strukturierten Cardigan entsteht eine ruhige, hochwertige Oberfläche, die Material und handwerkliche Arbeit gleichermaßen zur Geltung bringt.
Wählen Sie Lamana Merida für langlebige Strickprojekte mit natürlicher Wärme, feinem Seidenglanz und präziser Maschenstruktur.
Produktdetails
- Hersteller: LAMANA
- Produkt: Merida
- Garntyp: Sockengarn / Fingering
- Material: 50 % Wolle, 25 % Tussahseide, 25 % Polyamid
- Gewicht: 50 g
- Lauflänge: ca. 200 m / 50 g
- Garnstärke: Fingering / klassisches vierfädiges Sockengarn
- Konstruktion: vierfädig gezwirnt, gleichmäßig und relativ glatt
- Empfohlene Nadelstärke: 2,5–3,5 mm
- Maschenprobe: ca. 30 Maschen × 42 Reihen = 10 × 10 cm
- Verbrauch für Socken: ca. 100 g für ein Paar in Größe 36–44
- Zertifizierung: OEKO-TEX® STANDARD 100
- Besondere Eigenschaften: strapazierfähig, langlebig, dezenter Seidenglanz, klare Maschendefinition und maschinenwaschbar
- Geeignet für: Socken, Kinderkleidung, leichte Pullover, Cardigans, Handschuhe, Tücher und andere Accessoires
Wasch- und Pflegehinweise
Lamana Merida wurde als pflegeleichtes Sockengarn entwickelt. Dennoch profitieren Wolle und Seide von einer schonenden Behandlung.
Der Hersteller empfiehlt 30 °C Feinwäsche oder Wollwäsche.
Für eine möglichst lange Lebensdauer:
- Bei 30 °C im Woll- oder Feinwaschgang waschen.
- Ein mildes Wollwaschmittel verwenden.
- Nicht bleichen.
- Auf aggressive Vollwaschmittel verzichten.
- Nicht im Wäschetrockner trocknen.
- Überschüssiges Wasser vorsichtig ausdrücken und das Strickstück nicht auswringen.
- Das feuchte Strickstück vorsichtig in Form bringen.
- Liegend trocknen.
- Nasse Pullover oder Tücher nicht aufhängen, da sich das Gestrick durch das zusätzliche Wassergewicht verziehen kann.
- Beim Trocknen starke direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
- Nur bei niedriger Temperatur bügeln, falls dies überhaupt erforderlich ist.
Wollkleidung muss nicht nach jedem Tragen gewaschen werden. Häufig reicht gründliches Lüften aus, um sie wieder aufzufrischen. Weniger Waschgänge schonen die Fasern und sparen gleichzeitig Wasser und Energie.
Socken können beim Waschen auf links gedreht werden, damit die sichtbare Außenseite weniger mechanischer Belastung ausgesetzt wird.
Für größere Kleidungsstücke empfiehlt sich immer eine ausreichend große Maschenprobe. Diese sollte genauso gewaschen und getrocknet werden wie das spätere Kleidungsstück.
Häufig gestellte Fragen zu Lamana Merida
Ist Lamana Merida wirklich ein Sockengarn?
Ja. LAMANA führt Merida ausdrücklich als Sockengarn.
Die Fasermischung ist auf diesen Einsatz abgestimmt: Wolle bietet Wärme und Elastizität, Polyamid erhöht die Strapazierfähigkeit und die ungewöhnlich hohe Menge Tussahseide verleiht dem Garn eine feinere, elegantere Oberfläche als vielen klassischen Woll-Polyamid-Sockengarnen.
Wie viel Lamana Merida brauche ich für ein Paar Socken?
LAMANA gibt für ein Paar Socken in den Größen 36–44 etwa 100 Gramm, also zwei 50-g-Knäuel, als Richtwert an.
In der ausführlichen Grundanleitung des Herstellers gelten ungefähr folgende Mengen:
- Größe 18–33: ca. 50 g
- Größe 34–43: ca. 100 g
- Größe 44–47: ca. 150 g.
Der tatsächliche Verbrauch hängt von Fußgröße, Schaftlänge, Muster und Maschenprobe ab.
Lange Schäfte oder aufwendige Zopfmuster können etwas mehr Garn benötigen.
Wie weich ist Lamana Merida?
Das Empfinden von Weichheit ist individuell.
Viele Strickerinnen und Stricker beschreiben Merida als angenehm weich, leicht und glatt. Gleichzeitig handelt es sich um ein strapazierfähiges Sockengarn und nicht um ein extrem weiches Kaschmir- oder flauschiges Merinogarn.
Wer auf Wolle sehr empfindlich reagiert und Merida beispielsweise für einen Schal oder Pullover direkt auf der Haut verwenden möchte, sollte zunächst eine Probe stricken, waschen und anschließend auf der Haut testen.
Für Socken wird die Kombination aus angenehmem Griff und stabiler Struktur von vielen gerade als Vorteil empfunden.
Was bewirkt die Tussahseide in Merida?
Der Anteil von 25 % Tussahseide ist eine der Besonderheiten von Lamana Merida.
Die Seide verleiht dem Garn einen sanften, dezenten Glanz und trägt zur glatten, hochwertigen Oberfläche bei.
Dieser Effekt ist besonders bei glatt rechts gestrickten Flächen sichtbar. Gleichzeitig sorgt die relativ klare Garnstruktur dafür, dass auch Zöpfe und andere Muster gut definiert bleiben.
Glänzt Lamana Merida stark?
Nein. Der Glanz ist eher subtil als auffällig.
Das Tussahseiden-Anteil reflektiert Licht auf eine feine Weise, sodass das Gestrick etwas lebendiger wirkt als ein klassisches Wollsockengarn.
Merida wirkt daher elegant, ohne den Charakter eines stark glänzenden Seidengarns zu bekommen.
Wie strapazierfähig ist Lamana Merida?
LAMANA hebt ausdrücklich die besondere Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit des Garns hervor. Dafür ist vor allem der Polyamidanteil von 25 % verantwortlich.
Polyamid ist bei Sockengarnen besonders sinnvoll, da Bereiche wie Ferse, Fußballen und Zehen ständig Reibung ausgesetzt sind.
Die Lebensdauer eines handgestrickten Sockens hängt allerdings nicht nur vom Garn ab. Auch Maschenprobe, Schuhpassform, Gangbild und Pflege spielen eine Rolle.
Welche Nadelstärke sollte ich für Lamana Merida verwenden?
Die Herstellerempfehlung liegt bei 2,5–3,5 mm.
Für klassische Socken verwendet LAMANA in den eigenen Grundanleitungen häufig ein Nadelspiel in 2,5 mm.
Stricken Sie sehr fest, kann eine etwas größere Nadel sinnvoll sein. Auch aus der Strick-Community gibt es die praktische Erfahrung, dass beispielsweise 2,75 mm bei besonders fester persönlicher Strickspannung angenehmer sein können.
Entscheidend ist letztlich nicht die aufgedruckte Nadelstärke, sondern die benötigte Maschenprobe.
Welche Maschenprobe empfiehlt LAMANA?
Die offizielle Maschenprobe beträgt:
30 Maschen × 42 Reihen = 10 × 10 cm.
Diese Angabe gilt als Ausgangspunkt. Bei einem konkreten Strickmuster sollten Sie immer dessen Maschenprobe beachten.
Besonders bei Kleidungsstücken sollte die Probe vor dem endgültigen Messen gewaschen und liegend getrocknet werden.
Sollte man Socken aus Merida eher fest stricken?
In der Regel ja.
Ein gutes Sockengestrick sollte kompakt, aber noch elastisch sein. Bei sehr locker gestrickten Socken bewegt sich das Material stärker im Schuh, wodurch zusätzliche Reibung entstehen kann.
Eine dichte Maschenstruktur unterstützt daher häufig die Haltbarkeit.
Die Herstellerangabe von 30 Maschen auf 10 cm bietet eine sinnvolle Orientierung.
Eignet sich Lamana Merida für Zopfmuster?
Sehr gut.
Der glatte, vierfädig gezwirnte Faden bietet eine klare Maschendefinition. Dadurch bleiben Zöpfe und andere plastische Strukturen sichtbar.
LAMANA verwendet Merida selbst für verschiedene strukturierte Sockenmodelle.
Bei größeren Zopfmustern empfiehlt es sich allerdings, die Maschenprobe direkt im Muster zu messen, da Zöpfe das Gestrick zusammenziehen können.
Eignet sich Merida für Loch- und Ajourmuster?
Ja.
LAMANA hat selbst Sockenmodelle mit Loch- beziehungsweise Ajourmustern für Merida veröffentlicht. Die klare Oberfläche des Garns lässt feine Muster gut erkennen.
Bei Lochmustern sollte die Socke dennoch nicht unnötig locker gestrickt werden, wenn Haltbarkeit im Vordergrund steht.
Spaltet sich Lamana Merida beim Stricken?
Merida ist ein vierfädig gezwirntes Garn. Bei solchen glatten, mehrfädigen Garnen kann eine sehr spitze Nadel gelegentlich zwischen einzelne Fäden geraten.
Das wird nicht von allen Strickerinnen und Strickern beobachtet und ist kein grundsätzliches Problem des Garns.
Sollte es auftreten, helfen oft:
- die Nadel bewusst durch die gesamte Masche zu führen,
- bei Abnahmen etwas langsamer zu arbeiten,
- gegebenenfalls Nadeln mit einer weniger aggressiven Spitze zu verwenden.
Ist Lamana Merida auch für Anfänger geeignet?
Ja, wenn Sie gern mit dünnem Garn arbeiten möchten.
Die klare Maschenstruktur kann für Anfänger sogar hilfreich sein, da einzelne Maschen, Abnahmen und Zunahmen gut sichtbar bleiben.
Zu beachten ist lediglich, dass ein Fingering-Sockengarn deutlich mehr Maschen und damit mehr Strickzeit erfordert als ein dickeres Sockengarn.
LAMANA bietet zudem eine ausführliche Socken-Grundanleitung für Größen 18–47 an.
Kann ich Merida auch für Kinderkleidung verwenden?
Ja. LAMANA nennt strapazierfähige Kinderkleidung ausdrücklich als möglichen Einsatzbereich für Merida.
Die Kombination aus Naturfasern, Polyamid und Maschinenwaschbarkeit ist für häufig getragene Kinderkleidung praktisch.
Auch die OEKO-TEX® STANDARD 100-Zertifizierung ist bei der Materialauswahl für Kleidung ein relevanter Punkt.
Kann ich Lamana Merida für Pullover verwenden?
Ja.
Die Fingering-Stärke eignet sich für feine, leichte Pullover und Cardigans. Die glatte Garnstruktur sorgt dabei für ein sehr sauberes Maschenbild.
Gerade für einen Pullover ist jedoch eine gewaschene Maschenprobe unverzichtbar.
Auch die gewünschte Haptik sollte vorher geprüft werden, insbesondere wenn das Kleidungsstück direkt auf empfindlicher Haut getragen werden soll.
Kann Lamana Merida in der Waschmaschine gewaschen werden?
Ja. Der Hersteller erlaubt 30 °C Feinwäsche oder Wollwäsche.
Verwenden Sie einen Wollwaschgang und ein geeignetes mildes Waschmittel.
Ein normales Baumwollprogramm sollte nicht als Ersatz verwendet werden, da die mechanische Belastung deutlich stärker sein kann.
Darf Lamana Merida in den Trockner?
Nein.
LAMANA gibt ausdrücklich an, dass Merida nicht im Wäschetrockner getrocknet werden soll.
Die fertigen Strickstücke sollten vorsichtig in Form gebracht und liegend getrocknet werden.
Filzt Lamana Merida?
Merida ist nicht als Filzgarn konzipiert.
Da es als pflegeleichtes Sockengarn entwickelt wurde und im Wollwaschgang bei 30 °C gewaschen werden kann, sollte für gezielte Filzprojekte besser ein ausdrücklich dafür geeignetes unbehandeltes Wollgarn verwendet werden.
Ist Lamana Merida komplett aus Naturfasern?
Nein.
Merida besteht aus:
- 50 % Wolle
- 25 % Tussahseide
- 25 % Polyamid.
Wer konsequent ein vollständig synthetikfreies Garn sucht, sollte daher eine andere Qualität wählen.
Der Polyamidanteil erfüllt bei Merida jedoch eine funktionale Aufgabe: Er erhöht die Widerstandsfähigkeit bei mechanischer Beanspruchung.
Was unterscheidet Merida von klassischer vierfädiger Sockenwolle?
Der größte Unterschied ist der ungewöhnlich hohe Seidenanteil von 25 %.
Klassische vierfädige Sockenwolle besteht häufig überwiegend aus Wolle und Polyamid. Merida kombiniert diese bewährte Grundidee mit Tussahseide.
Dadurch bekommt das Garn eine feinere Oberfläche und einen dezenten Glanz, ohne auf die verstärkende Wirkung des Polyamids zu verzichten.
Hat Merida die gleiche Lauflänge wie klassische 4-fach-Sockenwolle?
Nicht ganz.
Lamana Merida hat 200 m pro 50 g beziehungsweise etwa 400 m pro 100 g.
Viele klassische vierfädige Sockengarne liegen ungefähr bei 420 Metern pro 100 Gramm.
Merida ist also geringfügig kompakter. Dies ist einer der Gründe, warum manche erfahrene Strickerinnen und Stricker, die normalerweise sehr fest mit 2,5 mm stricken, bei Merida auch 2,75-mm-Nadeln angenehm finden.
Entscheidend bleibt jedoch die gewünschte Maschenprobe.
Reichen zwei Knäuel immer für Erwachsenensocken?
Für die meisten klassischen Socken in Größe 36–44 lautet die Herstellerempfehlung 100 g, also zwei Knäuel.
Sehr große Größen, ungewöhnlich lange Schäfte oder besonders garnintensive Muster können jedoch mehr erfordern.
LAMANAs Grundanleitung sieht für die Größen 44–47 beispielsweise 150 g vor.
Kann ich aus Merida dickere Wintersocken stricken?
Ja.
Eine Möglichkeit besteht darin, Merida doppelfädig zu verarbeiten. Dadurch entsteht ein deutlich kräftigeres Gestrick.
Für normale Schuhe ist die klassische einfädige Variante meist geeigneter. Für Stiefel-, Haus- oder wärmere Wintersocken kann eine doppelfädige Verarbeitung interessant sein.
Eine neue Maschenprobe ist dabei unbedingt erforderlich.
Ist Merida warm genug für den deutschen Winter?
Für dünne Alltagssocken sehr gut.
Die 50 % Wolle sorgen für natürliche Wärme, während die Fingering-Stärke ermöglicht, die Socken bequem in normalen Schuhen zu tragen.
Für sehr kalte Outdoor-Bedingungen oder Winterstiefel kann ein gröberes Sockengarn beziehungsweise doppelfädig gestricktes Merida wärmer sein.
Muss ich vor einem Kleidungsstück eine Maschenprobe machen?
Ja, unbedingt.
Stricken Sie eine ausreichend große Probe und messen Sie diese zunächst im ungewaschenen Zustand.
Waschen Sie sie anschließend gemäß den Pflegehinweisen, lassen Sie sie vollständig liegend trocknen und messen Sie erneut.
So können Sie beurteilen:
- die tatsächliche Maschenprobe
- mögliche Größenveränderungen
- den Fall des Gestricks
- die Haptik auf der Haut
- die Wirkung des Seidenglanzes
- die Definition Ihres gewählten Musters.
Kann man Lamana Merida mit einem zweiten Garn zusammen verstricken?
Ja.
Merida kann beispielsweise zusammen mit einem feinen Mohair-, Alpaka- oder anderen Beilaufgarn verarbeitet werden, wenn ein voluminöserer oder flauschigerer Charakter gewünscht ist.
LAMANA verwendet Merida selbst auch in Kombination mit anderen Garnqualitäten bei Bekleidungsdesigns.
Beim gemeinsamen Verstricken zweier Garne entsteht jedoch technisch eine neue Garnstärke. Deshalb sollte immer eine neue Maschenprobe gestrickt werden.
Für stark beanspruchte Alltagssocken ist die unveränderte Merida-Struktur in der Regel praktischer.
Welche Farben gibt es bei Lamana Merida?
Die aktuelle Farbpalette umfasst 26 Farbtöne:
Natur 00, Silbergrau 05, Schiefergrau 28, Anthrazit 04, Schwarz 01, Karmin 33, Bordeaux 16, Kupfer 25, Curry 08, Seidengrau 03, Muskat 47, Macadamia 48, Rosenquarz 62, Kirschblüte 72, Perlgrau 37, Altrosa 40, Lavendel 61, Pflaume 31, Eisblau 54, Jeansblau 41, Marineblau 11, Salbei 64, Pinie 34, Moosgrün 51, Türkis 20 und Pink 17.
Die Auswahl bietet damit sowohl klassische neutrale Farben als auch moderne Akzenttöne.
Können Bildschirmfarben von der tatsächlichen Garnfarbe abweichen?
Ja.
Auch LAMANA weist in der offiziellen Farbkarte darauf hin, dass die Darstellung je nach Monitor- und Druckereinstellung vom Original abweichen kann.
Dies ist besonders bei sehr feinen Nuancen wie Grau-, Rosa- oder Naturtönen zu berücksichtigen.
Sollte ich die gesamte Garnmenge für ein Projekt gleichzeitig kaufen?
Bei größeren einfarbigen Projekten ist das empfehlenswert.
Zwischen verschiedenen Färbepartien eines Farbtons können bei gefärbten Garnen leichte Nuancenunterschiede auftreten.
Für Pullover, Cardigans oder größere Tücher sollte daher möglichst die gesamte benötigte Menge gemeinsam bestellt werden.
Müssen zwei Partien kombiniert werden, lassen sich kleine Unterschiede häufig durch abwechselndes Stricken aus zwei Knäueln über mehrere Reihen hinweg optisch ausgleichen.
Was berichten Strickerinnen und Stricker über Lamana Merida?
Die dokumentierten Erfahrungen fallen insgesamt sehr positiv aus. In der internationalen Strick-Community ist Merida mit fast tausend registrierten Projekten vertreten und wird mit etwa 4,6 von 5 Punkten bewertet.
Besonders häufig positiv hervorgehoben werden die feine Oberfläche, der Seidenanteil, die Vielseitigkeit und die Verbindung aus angenehmem Griff und Haltbarkeit.
Bei der Weichheit gehen die persönlichen Eindrücke naturgemäß etwas auseinander. Während viele das Garn als weich und angenehm empfinden, sollte bei sehr empfindlicher Haut berücksichtigt werden, dass Merida weiterhin ein belastbares Sockengarn und kein extrem weiches Luxusgarn für empfindlichste Haut ist.
Ein weiterer Praxishinweis aus der deutschsprachigen Strick-Community betrifft die Lauflänge: Da Merida mit 400 m pro 100 g etwas kürzer läuft als manche klassischen 420-m-Sockengarne, greifen besonders fest strickende Personen gelegentlich zu 2,75 statt 2,5 mm. Das ist eine persönliche Anpassung und ersetzt nicht die offizielle Herstellerempfehlung von 2,5–3,5 mm.
Wie kann ich die Lebensdauer meiner Merida-Socken verlängern?
Einige einfache Gewohnheiten helfen erheblich:
- Socken ausreichend dicht stricken.
- Zwischen den Einsätzen vollständig trocknen und auslüften lassen.
- Nur waschen, wenn es tatsächlich nötig ist.
- Wollwaschgang und mildes Wollwaschmittel verwenden.
- Nicht im Trockner trocknen.
- Mechanische Reibung durch schlecht sitzende Schuhe vermeiden.
- Dünner werdende Stellen frühzeitig verstärken.
- Kleine Schäden reparieren, bevor ein größeres Loch entsteht.
Gerade bei handgestrickten Socken lohnt sich frühes Ausbessern. Wird eine beanspruchte Stelle an Ferse oder Ballen rechtzeitig verstärkt, lässt sich die Lebensdauer des gesamten Sockens oft deutlich verlängern.
@Kudostu.































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